Materialien/Links

Guter Geschichtsunterricht verlangt ständig nach neuen Anregungen und geeigneten Materialien. Daher haben wir hier Hinweise und Links zu Themen des Geschichtsunterrichts, gegliedert nach Epochen, zusammengestellt, wobei ein Schwerpunkt auf den regionalen bzw. lokalen Angeboten im Land Niedersachsen liegt. Über weitere Hinweise freuen wir uns und nehmen sie ggf. gerne auf.

Hilfreiche Hinweise für den Geschichtsunterricht finden Sie auch auf den Themenseite Geschichte des Nibis-Servers.

Vortrag von Professor Dr. Uwe Walter zum Thema „Krisen(n) der römischen Republik“, Delmenhorst, 30.5.2012. Kurzfassung und Tischvorlage.

Juden und Christen im römischen Reich“ lautete der Titel eines Vortrags von PD Dr. Helga Botermann auf der Frühjahrstagung des NGLV 2006 in Hameln. In einem weiteren Skript untersucht sie den Briefwechsel zwischen Plinius und Trajan.

Vortrag von Professor Dr. Otto Gerhard Oexle zum Thema „Die Moderne und ihr Mittelalter“, Hannover, 3.12.2007.

Luther 2003. Die Behandlung des Films ist verbindlich für das Zentralabitur 2019 (viertes Semester). Das NLQ hat dafür Unterrichtsmaterialien auf der Merlin-Plattform bereit gestellt, auf die niedersächsische Lehrkräfte mit den Zugangsdaten ihrer Schule zugreifen können. Ferner gibt es bei der Bundeszentrale für politische Bildung ein Filmheft zum Abruf.

Speziell für die Angebote und Veranstaltungen in Niedersachsen haben die Föderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen, das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine eigene Webseite eingerichtet: www.reformation-niedersachsen.de. Dort finden sich auch Wettbewerbsausschreibungen für Schulen.

Reformation reloaded. Eine Internetseite, die von VGD und EKD gemeinsam für Schülerinnen und Schüler erstellt wurde, die aber auch komplette Unterrichtsmodule für den fächerverbindenden Unterricht von Geschichte und Religion, auch zum Download bereit hält, ist im Herbst 2016 online gegangen.

500 Jahre Reformation – das Jahr 2017 wirft seine Schatten voraus.

Unter www.luther2017.de hat die Evangelische Kirche Deutschlands ein umfassendes Portal zum Reformationsjubiläum erstellt. Dort finden sich neben Angeboten für die Schule auch die Wortlaute vieler sonst schwer erreichbarer Lutherschriften in heutigem Deutsch.

„Die Reformation im Elbe-Weser-Raum. Voraussetzungen, Verlauf, Folgen.“
Tagung des Landschaftsverbandes Stade und der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Bad Bederkesa, 6./7.11.2015. Einen Tagungsbericht finden Sie HIER.

www.poleninderschule.de. Eine Internetseite des Deutschen Polen-Instituts mit vielen Unterrichtsmaterialien und Sachinformationen, passend zum neuen Semesterthema für das Zentralabitur 2018 ff.

Aghet – Genozid an den Armeniern. So lautet der Titel eines neuen Dossiers der Bundeszentrale für politische Bildung (27.4.2016)

Das Lepsiushaus Potsdam hat es sich zur Aufgabe gemacht, an den Völkermord an den Armeniern zu erinnern, der sich 2015 zum einhundertsten Mal jährte. Neben fachwissenschaftlichen Publikationen, von denen viele auf der Homepage als PDF-Datei abrufbar sind, ist auch eine zweiteilige Unterrichtshandreichung (Material- und Kommentarband) entstanden, die Lehrerinnen und Lehrer kostenlos anfordern können. Seit November 2015 werden auch Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung angeboten.

Europa an der Schwelle zur Neuzeit“ lautete der Titel des Vortrages, den der Göttinger Kirchenhistoriker Professor Dr. Thomas Kaufmann im Herbst 2010 auf der Herbsttagung hielt. Er setzte sich darin insbesondere mit dem Problem der Epochenschwelle auseinander.

Lebendiges Museum Online. Das Internetangebot des Deutschen Historischen Museums bietet ein umfassendes Angebot zur deutschen Geschichte.

Eine etwas ältere Seite der Universität Münster, die umfassend über die Frühe Neuzeit informiert, finden Sie HIER.

Ein vielseitiges, gut im Unterricht einsetzbares Angebot an Zeitzeugeninterviews für die Jahre seit 1914 bietet www.zeitzeugen-portal.de, das vom Bonner Haus der Geschichte betrieben wird.

Die Arolsen Archives bewahren Unterlagen über Millionen Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Diese Unterlagen werden zunehmend digitalisiert und sind bereits online verfügbar. Die Seite leistet bei der Rekonstruktion von (lokalen) Opferschicksalen gute Dienste.

Das Netzwerk Erinnerung + Zukunft in der Region Hannover e.V. ist die Dachorganisation verschiedener Erinnerungsinitiativen. Der Verein bringt Forschungsprojekte und Aktivitäten auf den Weg und hält auch für Schülerinnen und Schüler zahlreiche Angebote bereit, darunter einen digitalen Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands 1933-1945 in Hannover.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken. Gemeinsam mit anderen Institutionen und zahlreichen Partnern im In-und Ausland unterstützt sie die Auseinandersetzung mit den kommunistischen Diktaturen in der SBZ/DDR und in Ostmitteleuropa, um das öffentliche Bewusstsein über die kommunistische Gewaltherrschaft zu befördern.

Bei der Stiftung Aufarbeitung sind regelmäßig Plakatausstellungen zu den von ihr bearbeiteten Themen für den schulischen Gebrauch für eine geringe Schutzgebühr erhältlich. Ferner fördert sie Projektvorhaben, die dazu beitragen, die Ursachen, Geschichte oder Folgen der Diktatur in der SBZ/DDR und ihre Verortung in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts aufzuarbeiten.

Das Portal www.zeitzeugenbuero.de ist ein Angebot der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit dem bundesweit Zeitzeugen zur Geschichte von Demokratie und Diktatur nach 1945 recherchiert und kontaktiert werden können. Über das Portal können darüber hinaus Biografien recherchiert, Unterrichtsmaterialien herunter geladen und Anregungen für Exkursionen, Projekttage, Veranstaltungen und Vorträge gefunden werden. Die Online-Plattform ermöglicht außerdem die Recherche von Themen und Erinnerungsorten sowie didaktischen Materialien.
Eine weitere Seite, die neben der Bundesstiftung Aufarbeitung auch von der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und der Stiftung Berliner Mauer getragen wird, ist das Koordinierende Zeitzeugenbüro (www.ddr-zeitzeuge.de). Die Angebote des Zeitzeugenportals wenden sich auch ausdrücklich an Haupt- und Realschulen.

Ein weiteres Zeitzeugenportal umfasst nicht nur die DDR-Geschichte, sondern auch zum Nationalsozialismus ist www.zeitzeugenboerse.de, das von dem gleichnamigen eingetragenen Verein betrieben wird.

Eine sehr hilfreiche Unterrichtshandreichung zum Thema „Flucht und Vertreibung“ hat die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Sie kann HIER abgerufen werden.

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (www.bstu.de) bietet Module für Projekttage in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin an. Eine neue Broschüre, die über die angebotenen 17 Module, aus denen der Projekttag zusammengestellt werden kann, ist erhältlich. (30.1.2016)

Das umfassende Internetangebot der Bundeszentrale für politische Bildung ist ein Klassiker der historisch-politischen Information – für Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler.

Neuere Forschungen zur nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘„. Professor Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann (Hannover) referierte über dieses Thema auf der Zentraltagung 2013. Die dazugehörige Präsentation finden Sie HIER.

Der Sport als Aktionsfeld der NS-Volksgemeinschaft“ lautete der Titel eines Workshops von Professor Dr. Lorenz Peiffer (Hannover), ebenfalls gehalten auf der Zentraltagung 2013. Die dazugehörige Präsentation finden Sie HIER.

Über „Chinas Weg in die Moderne“ referierte Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer 2008.

Lebendiges Museum Online. Das Internetangebot des Deutschen Historischen Museums bietet ein umfassendes Angebot zur deutschen Geschichte.

Das Netzwerk Erinnerung + Zukunft in der Region Hannover e.V. ist die Dachorganisation verschiedener Erinnerungsinitiativen. Der Verein bringt Forschungsprojekte und Aktivitäten auf den Weg und hält auch für Schülerinnen und Schüler zahlreiche Angebote bereit, darunter einen digitalen Stadtrundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands 1933-1945 in Hannover.

Der Internetauftritt des Landes Niedersachsen hält grundlegende Informationen für einen ersten Zugriff auf die niedersächsische Landesgeschichte bereit.

Niedersachsen. Ein Porträt.Eine nicht mehr ganz taufrische, aber umfängliche und bebilderte Landeskunde der ehemaligen Landeszentrale für politische Bildung ist weiterhin im Internet abrufbar.

Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) unterhält einen umfänglichen Internetauftritt.

Zur älteren Landesgeschichte von den Altsachsen bis zu den Welfen gibt es eine private, aber durchaus informative Internetseite mit einer langen Liste auf weiterführende Seiten: www.sachsengeschichte.de.

60 Jahre Niedersachsen. Anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Landes Niedersachsen veranstaltete das Landesarchiv im Jahre 2006 eine Ausstellung. Dazu erschien eine Broschüre.

Landesmuseen in Niedersachsen:

Die Förderung der Regionalgeschichte liegt in Niedersachsen vor allem bei den Landschaftsverbänden der niedersächsischen Landschaften. Einige von ihnen haben inzwischen Historische Landeskunden ihres Gebiets vorgelegt:

Schaumburger Land (2. Aufl. 2006)
Lüneburger Heide und Hannoversches Wendland (2010)
Elbe-Weser-Dreieck (2013)
Weser-Hunte (2016)
Südniedersachsen (2017)

Für das Oldenburger Land hat die Oldenburgische Landschaft 2018 Unterrichtsmaterialien bereitgestellt. Sie finden Sie unter www.oldenburger-land-entdecken.de.

Für das neue Semesterthema Q4 ab dem Zentralabitur 2019 finden Sie auf dem Nibis-Server eine umfängliche Linkliste, die unter anderem auf vorhandene Filmangebote auf dem Merlin-Server verweist.

Zur Filmanalyse im Geschichtsunterricht referierte auf der Herbsttagung 2017 Britta Wehen (Oldenburg). Die Präsentation ihres Workshops finden Sie HIER.

Schreibkompetenzen – Fachaufsatz. Eine wertvolle Seite zur (fächerübergreifenden) Aufsatzerziehung hat unser Tostedter Kollege und Verbandsmitglied Wolfgang Münchenhagen gestaltet. Sie stellt die vier gängigen Aufsatzformen vor und hält Material für deren systematisches Training bereit.

segu – die Lernplattform für Offenen Geschichtsunterricht wird vom Historischen Seminar der Universität zu Köln betrieben.

Theorien als Grundlage und Gegenstand des Geschichtsunterrichts„. Eine Präsentation zu einem Vortrag zu diesem Thema (2011), das im Geschichtsunterricht der Oberstufe durch die Kernmodule stark an Bedeutung gewonnen hat, finden Sie HIER (PDF-Version HIER).

Unser verstorbener Kollege Heinz-Peter Platen hielt 2007 einen Vortrag, in dem er sich mit dem Fach Geschichte im Seminarfach in der Oberstufe auseinandersetzte. Das Manuskript finden Sie HIER.

Das Bildungsportal Historixx.de geht im Herbst 2015 mit der „virtuellen Geschichtswerkstatt“ an den Start. Es wendet sich an Kinder und Jugendliche sowie an Schulen und Bildungseinrichtungen. historixx ist das erste Internetportal, das sowohl filmische Inhalte als auch technische Funktionen zur Erstellung von Filmclips bietet. Ziel der Plattform: Medienkompetenz stärken und in zeitgemäßer Form historisches Wissen erarbeiten und vermitteln. Neben einer kostenfreien Basisversion soll es eine kostenpflichtige erweiterte Version geben.

Quellenarbeit in der Oberstufe“ lautete der Titel eines Vortrags, den Hans Jürgen Pandel 2011 hielt. Sein Vortragsmanuskript finden Sie HIER.

Über „Zeit im Geschichtsunterricht und in der Geschichtsdidaktik“ referierte der niederländische Geschichtsdidaktiker Arie Wilschut (Amsterdam) 2009. Die Präsentation zu seinem Vortrag finden Sie HIER.

In der folgenden Liste finden Sie Links zu außerschulischen Lernorten und Institutionen alphabetisch sortiert.

Seit 2015 werden die digitalisierten Findbücher aller niedersächsischen Archive nach und nach im Archivinformationssystem Niedersachsen (arcinsys) zusammengeführt. Er ermöglicht eine leichte Suche nach relevanten Archivalien vor Ort. So kann gezielt nach Namen oder Schulen gesucht werden. Der Internetauftritt des Niedersächsischen Landesarchivs informiert über die Archivstandorte und präsentiert darüber hinaus digitalisierte Bestände.

Nach wie vor ein Klassiker bei der Unterrichtsvorbereitung ist das Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung. Es beschränkt sich heute nicht nur auf gedruckte Publikationen, sondern vor allem auf ein reichhaltiges Internetangebot.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz legt mit denkmal aktiv ein Programm für Schulen auf. Es verfolgt das Ziel die Auseinandersetzung mit Kulturerbe und Denkmalschutz in den Unterricht zu integrieren. Hierfür werden attraktive Zuschüsse gewährt.

Die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen nimmt zentrale Forschungsaufgaben für die Länder Niedersachsen und Bremen wahr und publiziert die aus ihren Projekten entstandenen wissenschaftlichen Ergebnisse. Sie veranstaltet regelmäßige Fachtagungen.

Der von der Körber-Stiftung veranstaltete Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird alle zwei Jahre ausgerichtet. Er beginnt jeweils am 1. September eines geraden Jahres.

Landesmuseen in Niedersachsen:

Der Niedersächsische Heimatbund (NHB) ist die Arbeitsgemeinschaft örtlicher Heimat-, Geschichts-, Museums- und Bürgervereine, der Kreisheimatbünde, einschlägiger Regional und Fachverbände sowie in der Heimatpflege tätiger Vereinigungen, Initiativen und Gemeinschaften. Er richtet viele Fachtagungen aus, die teilweise auch für Geschichtslehrkräfte von Interesse sind. Der NGLV ist korporatives Mitglied im NHB.

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten verbindet staatliche Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement für die Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus und die Erinnerung an seine Opfer in Niedersachsen. Sie ist Trägerin der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Wolfenbüttel und zuständig für die Förderung und Beratung der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen in Niedersachsen. Von diesen werden schwerpunktmäßig die Gedenkstätten DIZ Emslandlager, Moringen, Salzgitter-Drütte, Sandbostel, Augustaschacht/Ohrbeck und Liebenau gefördert. Die Stiftung unterhält eine zentrale Dokumentationsstelle zur Geschichte von Widerstand und Verfolgung in Niedersachsen 1933-1945 und unterstützt Fahrten zu Gedenkstätten in Niedersachsen durch einen Zuschuss.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hält ein umfangreiches Bildungsangebot für schulische Zwecke bereit. Hinzuweisen ist insbesondere auf die vier Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten in Golm (D), Lommel (B) Niederbronn (F) und Ysselsteyn (NL).